Geschichte zum Mitlesen
Am nächsten Morgen packt Bruno seine Tasche mit Beeren und Nüssen aus der Vorratskammer; schliesslich braucht er Proviant für die lange Reise. Auch ein Geschenk hat er organisiert: eine Morchel, denn Stella liebt Morcheln. Er weiss, dass sich Stellas neuer Wald im Westen befindet und er immer dem Sonnenuntergang folgen muss, um dahin zu gelangen. Den Höhleneingang verschliesst er mit Ästen und Herbstlaub, und dann schnappt er sich seinen Wagen und stapft los.
Sein Weg führt am kleinen Bach vorbei, in dem sie als Kinder so oft gemeinsam gebadet haben. Bruno zieht weiter an den grossen Birken vorbei, bis vor ihm der dichte Tannenwald auftaucht. Der Boden ist voller Moos und feucht, da es die letzten Tage viel geregnet hat.
Plötzlich hört er ein Rascheln. Er bleibt stehen. War da nicht etwas? Und wieder, jetzt ist es ein Knacken von kleinen Ästen. Das Geräusch kam eindeutig von diesem Busch dort hinten.
«Hallo? Ist da wer?» ruft Bruno ganz vorsichtig.
